Hitler und Bayreuth
Hitlers
Lieblingskomponist war Richard Wagner. Wagner lebte von 1813 bis 1883, also vor
der Zeit des Nationalsozialismus, er hatte aber antisemitische Anschauungen,
die er auch offen kundtat. Er hat dazu auch ein Schrift verfasst „Das Judenthum
in der Musik“, die er zunächst (1850) unter einem Pseudonym verfasste, sie
später (1869) aber auch unter seinem Namen veröffentlichte.
Hitler und die Nationalsozialisten verherrlichten Wagner als
Deutschen Komponisten. Hitler soll sich, als er in Wien lebte, viel mit
Wagnermusik beschäftigt haben.
Hitler lernte 1923 Cosima und Winifred Wagner in Bayreuth
kennen. Als Führer war er regelmäßiger Besucher in Bayreuth und großer Förderer
der Wagner-Festspiele. Winifred Wagner war die Schwiegertochter von Richard
Wagner und mit Hitler befreundet.
Nach Wikipedia nahm Hitler „ später als „Führer“ per Verfügung Einfluss auf
die Festspiele hinsichtlich des Programms und der Regie, z. B. bei Parsifal.
Als ehemaliger Postkartenmaler Ideen zum Bühnenbild eines der höchstrangigen
Musikfestivals in Deutschland beizusteuern verschaffte Hitler persönliche
Genugtuung und das Gefühl der Anerkennung beim deutschen Bürgertum.“
Hier könnt ihr einen Bericht über die Ankunft von Hitler bei den
Wagnerfestspielen in Bayreuth sehen, dem am Schluss ein Auszug aus
Meistersinger beigefügt ist:
Hitlers Lieblingsoper:
Hitlers Lieblingsoper soll Rienzi von Richard Wagner gewesen sein. Zu seinem 50. Geburtstag wurde ihm die Originalpartitur geschenkt (Quelle Wikipedia). Das Werk wurde im Hitlerdeutschland sehr oft gespielt, nach Kriegsende allerdings nur noch selten.
Hitlers Lieblingsoper soll Rienzi von Richard Wagner gewesen sein. Zu seinem 50. Geburtstag wurde ihm die Originalpartitur geschenkt (Quelle Wikipedia). Das Werk wurde im Hitlerdeutschland sehr oft gespielt, nach Kriegsende allerdings nur noch selten.
Hitlers Lieblingsoperette:
Hitlers Lieblingsoperette soll „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar gewesen sein. Die Librettisten Leon und Stein waren allerdings jüdisch und so blieben ihre Namen während der NS-Zeit bei Aufführungen unerwähnt. (Quelle: Wikipedia)
Hitlers Lieblingsoperette soll „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar gewesen sein. Die Librettisten Leon und Stein waren allerdings jüdisch und so blieben ihre Namen während der NS-Zeit bei Aufführungen unerwähnt. (Quelle: Wikipedia)